Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs entwickeln optische Experimente, Rätsel und Lernstationen – und bringen diese dann selbst als Lernbegleiter in jüngere Klassen. Ein Paradebeispiel für nachhaltige, jahrgangsübergreifende MINT-Bildung.
Das Projekt
Ausgangspunkt war der Physik-Wahlpflichtkurs des 11. Jahrgangs am Gymnasium Helene-Lange-Schule in Hannover, geleitet von MINT-Beauftragtem Stephan Thies. In einer ersten Planungs- und Entwicklungsphase erarbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler grundlegende Phänomene der Optik und entwickelten daraus eigenständig kreative Konzepte für optische Spielzeuge, Rätsel und experimentelle Lernstationen.
Das Besondere: Die fertigen Materialien wurden nicht einfach ausgestellt, sondern unmittelbar eingesetzt. Die Elftklässler übernahmen die Rolle von Lernbegleitern und präsentierten ihre Stationen der Klasse 6E – das Konzept „Groß für klein“ wurde direkt erlebbar.
„Groß für klein – Wir machen MINT! ist damit ein voller Erfolg und zugleich ein zukunftsweisendes Modell für innovative Bildungsprojekte.“
— Stephan Thies, MINT-Beauftragter, Gymnasium Helene-Lange-Schule Hannover
Projektverlauf & Meilensteine
Phase 1 – Auftakt & Entwicklung
Planungs- und Entwicklungsphase im Physik-Wahlpflichtkurs: Auseinandersetzung mit Optik, eigenständige Konzeptentwicklung für Spielzeuge, Rätsel und Lernstationen.
Phase 2 – Bauphase
Praktische Umsetzung: Fachliches Wissen trifft auf handwerkliches Geschick, Problemlösefähigkeit und Teamarbeit.
Phase 3 – Präsentation der Produkte
Von Lichtbrechungs-Experimenten bis zu Knobelaufgaben: Die Vielfalt und Qualität der entwickelten Materialien überzeugte.
Phase 4 – Übergabe an Klasse 6E
Höhepunkt des Projekts: Die Elftklässler als Lernbegleiter für die Klasse 6E – das Konzept „Groß für klein“ wurde unmittelbar erlebbar.
Phase 5 – Ausblick: Grundschulen
Unter dem Motto „Wir sind startklar“ beginnt die nächste Phase: Erprobung der Materialien in Grundschulen für noch jüngere Zielgruppen.
Abschlussfilm: Groß für klein – Wir machen MINT!
Produziert von der Film-AG der Helene-Lange-Schule Hannover · 2026
▶ Film auf YouTube ansehenWarum dieses Projekt gefördert wurde
Das Projekt erfüllt die Förderkriterien der RÜTGERS Stiftung in vorbildlicher Weise: Es verbindet einen klaren naturwissenschaftlichen Kern (Physik, Optik) mit einem echten Projektcharakter, einer strukturierten Lernreise der Schülerinnen und Schüler und einem überzeugenden Nachhaltigkeitskonzept. Die jahrgangsübergreifende Dimension sowie die geplante Ausweitung auf Grundschulen unterstreichen die Reichweite und Wirksamkeit der geförderten Arbeit.
Die vollständige Dokumentation aller Projektphasen auf der Schulwebsite sowie die Produktion eines eigenen Films zeigen, wie professionell und engagiert die Beteiligten ihr Projekt nach außen kommuniziert haben.




