Regionalsieg bei Jugend forscht: Schüler entschlüsseln das Licht eines Doppelsterns
Drei Schüler des MINT-Projektkurses der Q1 haben mit einem anspruchsvollen astrophysikalischen Projekt den Regionalsieg bei Jugend forscht gewonnen. Matti Pardon, Elisa Diedrich und Ida Lemkau untersuchten Mizar A, einen bekannten spektroskopischen Doppelstern im Großen Wagen, mit robotischen Teleskopen und NRES-Spektrographen.
Da enge Doppelsternsysteme selbst das Hubble-Teleskop nicht in ihre Komponenten auflösen kann, nutzten die drei den Dopplereffekt in der Spektralanalyse, um die Bewegungsdaten beider Sterne mathematisch zu entschlüsseln. Herr Breitenstein (Projekt Astronomie in Münster) und Herr Deittert betreuten sie.
Die RÜTGERS Stiftung und die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung stellten die notwendige technische Infrastruktur bereit. Das Ergebnis: eine eigenständige, wissenschaftlich valide Lösung, die die Fachjury überzeugte. Jurymitglied Dr. Jogler betonte in seiner Laudatio, dass das Projekt im weiteren Wettbewerbsverlauf viel Potenzial habe.
Wir gratulieren dem Team herzlich und drücken die Daumen für die nächste Runde!




